Eiswarn-System Windpark — Verkehrssicherung bei Eisabwurf-Risiko.
Sensor-, Steuer- und Anzeigesystem zur automatischen Sperrung von Verkehrswegen rund um Windenergieanlagen, wenn Eisbildung an den Rotoren das Risiko von Eiswurf erzeugt. Vernetzte WEA-Sensoren, eigene Temperaturmessstation, GPRS-gesteuerte Wechselverkehrszeichen — alles fernsteuerbar über Kundenportal.
Eiswarn-System Windpark
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Wenn Eisbrocken zur Verkehrsgefahr werden.
Bei winterlichen Bedingungen kann sich an den Rotoren von Windenergieanlagen Eis ansetzen, das beim Anlauf der Anlage als Eisbrocken weggeschleudert wird. In besiedelten Gebieten und entlang von Verkehrswegen rund um Windparks ist das ein reales Sicherheits-Risiko — Bundesländer und Gemeinden fordern in vielen Genehmigungs-Auflagen eine zuverlässige Verkehrssicherung.
Das Eiswarn-System ist die Antwort: automatisierte Sperrung von Straßen und Wegen, sobald die WEA-Sensorik oder die eigene Temperaturmessstation Eisbildung detektiert. Die Sperrung erfolgt über solarversorgte Wechselverkehrszeichen — kein Netzanschluss, keine Erdarbeiten für Stromzuführung. Sobald Eisfreiheit gemeldet wird, gibt das System die Verkehrswege automatisch wieder frei.
Der ZDF-TerraXpress-Beitrag „Rasende Eisbrocken" hat die Problematik 2014 einer breiten Öffentlichkeit gezeigt — Schuh & Co. hat das System dazu geliefert. Heute betreuen wir Windpark-Betreiber bei der Auslegung, dem Aufbau und dem Dauerbetrieb des Systems.
Standort prüfen lassen →Drei Bausteine — eine sichere Eiswarn-Kette.
Erfassung der Eisbildung, zentrale Auswertung und ferngesteuerte Sperrung — das Eiswarn-System verbindet WEA-Sensorik, eigene Temperaturmessstation und solarversorgte Wechselverkehrszeichen zu einer geschlossenen Sicherheits-Kette.
Erfassung der Eisbildung
Sensoren innerhalb der WEA übermitteln den Eis-Status per Internet an die Eiswarn-Zentrale. Eine eigene Temperaturmessstation liefert zusätzlich vor Ort gemessene Daten.
- WEA-interne Eis-Detektion
- Eigene Temperaturmessstation
- Mehrfache Erkennungs-Wege
- Auch Eisfreiheits-Erkennung
Eiswarn-Zentrale & GPRS-Controller
Die Zentrale fasst die Sensor-Daten zusammen, fernsteuert die Bebilderung der Wechselverkehrszeichen und überwacht deren Zustand. Ein eigens entwickelter GPRS-Controller steuert den Datenfluss über das Mobilfunknetz.
- Eigenentwickelter GPRS-Controller
- Datenfluss über Mobilfunknetz
- WVZ-Bebilderung wird ferngesteuert
- Zustands-Rückmeldung pro Standort
Sperrung & Kundenportal
Solarversorgte Wechselverkehrszeichen sperren bei Eisgefahr automatisch die betroffenen Verkehrswege. Über das Kundenportal sind manuelle Steuerung und Zustandsabfrage jederzeit per Internet möglich.
- Solarversorgte WVZ — netzunabhängig
- Mehrere Standorte gleichzeitig
- Manuelle Steuerung via Kundenportal
- Statusabfrage 24/7
Liefer- und Leistungs-Umfang.
Eiswarn-Zentrale
Steuer- und Auswerteeinheit mit Anbindung an WEA-Sensoren und eigene Temperaturmessstation.
GPRS-Controller
Eigenentwicklung — steuert den Datenfluss zwischen WVZ und Zentrale über das Mobilfunknetz.
Temperaturmessstation
Eigene Messstation am Windpark — liefert redundante Wetterdaten zusätzlich zur WEA-Sensorik.
Solarversorgte WVZ
Wechselverkehrszeichen mit Solarstrom-Versorgung — netzunabhängiger Aufstellungs-Ort möglich.
Kundenportal
Web-basierte Oberfläche zur manuellen Steuerung, Zustands-Abfrage und Protokollierung.
Inbetriebnahme & Betreuung
Standort-Aufnahme, Installation der Komponenten, Sensor-Integration und laufende Betreuung.
RS
„Wir haben das System speziell für die Verkehrssicherung rund um Windenergieanlagen entwickelt — automatische Sperrung über solarversorgte Wechselverkehrszeichen, per Mobilfunk gesteuert und jederzeit fernbedienbar über das Kundenportal."
Anwendungs-Kontexte.
Eiswurf-Warnung an Windenergieanlagen entlang Straßen und Wegen — autarke Solar-Versorgung, Mobilfunk-Steuerung.
- Anlagen nahe Bundes-, Landes- und Kreisstraßen
- Forst-, Land- und Wirtschaftswege im Eiswurf-Radius
- Wander- und Rad-Routen mit Winterbetrieb
Auflagen aus Genehmigungs-Verfahren zur Eiswurf-Sicherung mit System-Lösung erfüllen — Sperrung bei Gefahr automatisch.
- Nachweis automatischer Sperr-Logik
- Protokollierte Status-Wechsel
- Audit-fähige Dokumentation
Nachrüstung an Bestands-WEA bei Repowering oder verschärften Sicherheits-Auflagen.
- Auflagen-Erfüllung bei neuen Genehmigungen
- Nachrüstung bei bestehenden Anlagen
- Standort-spezifische Auslegung
Wartungsarmer Dauerbetrieb mit Fernzugriff — Status-Monitoring und Konfiguration ohne Vor-Ort-Termin.
- Zustands-Monitoring per Kundenportal
- Manuelle Override-Schaltung jederzeit
- Lange Wartungs-Intervalle dank Solar
Wann ein Eiswarn-System der richtige Weg ist.
Ein automatisches Eiswarn-System ist die richtige Wahl, wenn ein Windpark in räumlicher Nähe zu öffentlichen Verkehrswegen, Forstwegen oder Wirtschaftswegen betrieben wird und die Genehmigung eine zuverlässige Verkehrssicherung bei WEA-Eis-Detektion verlangt. Statische „Achtung Eiswurf"-Schilder erfüllen die Anforderung nicht — gefordert ist ein dynamisches System, das tatsächliche Eisbildung erkennt und die betroffenen Wege automatisch sperrt.
Technisch verbindet das Eiswarn-System zwei Erkennungs-Quellen zu einer redundanten Datenbasis: WEA-interne Eis-Sensoren übermitteln den Anlagen-Status per Internet, eine eigene Temperaturmessstation liefert vor Ort gemessene Wetterdaten als Backup. Die Eiswarn-Zentrale wertet beide Datenströme aus und steuert die solarversorgten Wechselverkehrszeichen über einen eigenentwickelten GPRS-Controller — der Datenfluss läuft komplett über das Mobilfunknetz, kein verlegtes Steuerkabel zwischen Zentrale und WVZ-Standort nötig.
Für den Betreiber heißt das: automatische Sperrung bei Eisgefahr, automatische Freigabe bei Eisfreiheit, manuelle Override-Schaltung jederzeit über das Kundenportal — und ein protokolliertes Statusbild für die Behörden-Berichterstattung. Die Solarversorgung der WVZ ermöglicht Aufstellungs-Orte ohne Netzanschluss; mehrere Standorte werden parallel von einer Zentrale aus gesteuert.
Beratung anfragen →
Was Auftraggeber oft fragen.
Die häufigsten Fragen unserer Kunden — kurz beantwortet. Alles Weitere klären wir im kostenlosen Erstgespräch.
Wie erkennt das System die Eisbildung?
Über zwei Quellen: WEA-interne Eis-Sensoren übermitteln den Anlagen-Status per Internet, eine eigene Temperaturmessstation liefert vor Ort gemessene Daten als Backup. So entsteht eine redundante Datenbasis — erkannt wird sowohl Eisbildung als auch Eisfreiheit.
Wie erfolgt die Sperrung der Verkehrswege?
Über solarversorgte Wechselverkehrszeichen, die per GPRS-Controller über das Mobilfunknetz gesteuert werden. Bei erkannter Eisgefahr sperrt das System automatisch; sobald Eisfreiheit gemeldet wird, gibt es die Wege automatisch wieder frei.
Erfüllt das System Genehmigungs-Auflagen?
Ja. Im Gegensatz zu statischen „Achtung Eiswurf"-Schildern liefert es eine dynamische, sensor-gestützte Sperr-Logik mit protokollierten Status-Wechseln — eine audit-fähige Dokumentation für die Behörden-Berichterstattung.
Braucht das System einen Netzanschluss oder Erdkabel?
Nein. Die Wechselverkehrszeichen sind solarversorgt, die Steuerung läuft über Mobilfunk. Es ist kein verlegtes Steuerkabel zwischen Zentrale und WVZ-Standort nötig — Aufstellungs-Orte ohne Netzanschluss sind möglich.
Lässt sich das System nachrüsten und auf mehrere Standorte ausweiten?
Ja. Es eignet sich für Repowering und die Nachrüstung von Bestandsanlagen; mehrere Standorte werden parallel aus einer Zentrale gesteuert und über das Kundenportal fernüberwacht.
Reportage und Anlagenplan.
ZDF-TerraXpress-Reportage zum Eiswurf-Problem an Windparks und technischer Anlagenplan zum Eiswarn-System.
