Parkraumerhebung — präzise Daten als Grundlage jeder Lösung.

Wie stark ist Ihr Parkraum ausgelastet? Wer parkt wie lange und wo? Unsere Erhebung liefert die belastbaren Zahlen, die Sie für politische Entscheidungen, rechtliche Maßnahmen und eine effiziente Bewirtschaftung benötigen.

Infografik Parkraumerhebung — Methodik und Ablauf
4 Schritte vom Erstgespräch bis zum Bericht
DSGVO-konform Pseudonymisierung im Erhebungsgerät
6 Datenfelder Bestand, Belegung, Standzeit, Nutzer …
Verarbeitung in DE keine Daten ins Ausland
Parkraumerhebung im Innenstadtgebiet
Transparenz statt Vermutungen

Viele Park-Konflikte sind in Wahrheit Daten-Konflikte.

Viele Konflikte rund ums Parken entstehen nicht wegen fehlender Plätze – sondern wegen fehlender Transparenz darüber, wie vorhandene Plätze genutzt werden. Unsere Erhebung schafft diese Transparenz: objektiv, rechtssicher dokumentiert und als belastbare Grundlage für alle weiteren Schritte.

Wir erfassen Stellplatzbestand, Belegungsgrad, Standzeiten und Nutzergruppen — kombiniert aus mehreren Verfahren, abgestimmt auf Größe und Charakter Ihres Erhebungsgebiets. Die Datenverarbeitung erfolgt lokal in Deutschland; Kennzeichen werden technisch direkt im Erhebungsgerät pseudonymisiert.

So entsteht eine objektive Datenbasis, die im Gemeinderat ebenso belastbar ist wie im Gespräch mit Anwohnern oder Einzelhandel.

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Methodik

Wie wir erheben.

Wir kombinieren mehrere Verfahren — abgestimmt auf Gebietsgröße, Erhebungsziel und rechtliche Rahmenbedingungen. Drei Bausteine, flexibel zusammengesetzt.

Kennzeichenerfassung — pseudonymisiert

Für Standzeitmessung in größeren Gebieten — DSGVO-konform durch sofortige Hash-Wandlung im Erhebungsgerät.

  • Sofort-Pseudonymisierung — keine Klartext-Kennzeichen
  • Standzeit- und Wechsel-Analyse pro Stellplatz
  • Ideal für größere Gebiete und Mehrtages-Kampagnen

Manuelle Begehung & Bestandsaufnahme

Kartierung aller Stellplätze mit Klassifikation, Beschilderung und Rechtsgrundlage — die belastbare Grundlage für jede weitere Maßnahme.

  • Vollständige Stellplatz-Kartierung
  • Sonderflächen-Erfassung (Behinderten / E-Lade / Liefer)
  • Geeignet für kleinere Gebiete und Erst-Orientierung

Sensorik & Foto-Dokumentation

Schleifendetektoren für dauerhafte Belegungsüberwachung. Anonymisierte Foto-Erhebung zur Dokumentation von Beschilderungs- und Markierungszustand.

  • Sensorik z. B. an Parkhauseinfahrten
  • Beschilderungs-Bestand fotografisch festgehalten
  • Anonymisierung per Verfahren — keine Personenbezüge
Was wir erheben

Sechs Datenfelder.

Stellplatzbestand

Anzahl, Lage und Klassifikation nach Parkregelung — alle öffentlichen Stellplätze im Erhebungsgebiet.

Belegungsgrad

Stunden- und tagesgenaue Auslastung — differenziert nach Wochentagen, Tageszeit und Wettereinflüssen.

Parkdauer & Standzeiten

Wie lange stehen Fahrzeuge auf einzelnen Stellplätzen? Wer parkt kurz, wer langfristig?

Nutzergruppen

Anwohner, Kurzparker, Lieferverkehr oder Dauerparker — erkennbar anhand von Standzeit-Mustern.

Sonderstellplätze

Behindertenparkplätze, E-Ladesäulen, Kurzzeitparkzonen, Lieferzonen.

Beschwerden vs. Messwerte

Abgleich subjektiver Wahrnehmung mit objektiven Daten — Hotspot-genau dokumentiert.

Referenz

Wie wir das in der Praxis liefern.

Wir liefern nicht nur Zahlen, sondern eine räumlich verortete Datenbasis. Jeder erfasste Stellplatz steht in unserer QGIS-Auswertung an seiner geografischen Position — das Planungs-Team kann auf jede Straße, jeden Block, jede Stunde zoomen. Das macht aus einer Belegungs-Statistik ein Planungs-Werkzeug.
Landeshauptstadt München · Quartiers-Parkraumkonzept · 2025
Projekt

Parkraumerhebung LH München — ~2.000 Stellplätze mit QGIS-Aufbereitung

Die Landeshauptstadt München benötigte für ein Quartiers-Parkraumkonzept eine vollständige Bestandsaufnahme von rund 2.000 Stellplätzen. Eine rein tabellarische Erfassung hätte dem Planungs-Team die räumliche Verteilung versteckt — eine GIS-Auswertung macht Hotspots, Reserve-Kapazitäten und Bewirtschaftungs-Lücken auf Karten-Ebene sofort sichtbar.

So sind wir vorgegangen

  • Erfassung von ca. 2.000 Stellplätzen im Untersuchungs-Quartier
  • Stundenweise Auslastungs-Erfassung an mehreren Tagen (Werktag + Wochenende)
  • Differenzierung Anwohner / Besucher / Liefer / Mitarbeiter
  • Bewirtschaftungsstatus pro Stellplatz: bewirtschaftet, frei, Anwohner-Bereich
  • Geo-Referenzierung jeder Mess-Position über QGIS (Open-Source GIS)
  • Aufbereitung als interaktive Karten-Layer für die Stadt-interne Weiterverarbeitung
  • Hotspot-Analyse auf Straßen- und Block-Niveau
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TG

„Parkraum-Daten ohne räumlichen Bezug sind nur Statistik. Mit QGIS-Aufbereitung wird daraus eine Karte, auf der das Planungs-Team konkrete Maßnahmen Straßenzug für Straßenzug ableiten kann."

Tezer Güç, B.A. Projektleiter · Schuh & Co.
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Wofür unsere Daten gebraucht werden

Anwendungs-Kontexte.

Objektive Datenbasis für die Diskussion zwischen Anwohnern, Pendlern und Besuchern — Belegungsgrad und Standzeiten als Faktenfundament.

  • Beschwerden mit Daten abgleichen
  • Pendler-/Fremdparker-Anteil belegen
  • Anwohnerparkzone vorbereiten
Ablauf

In vier Schritten zur belastbaren Datenbasis.

Schritt 1

Erstgespräch & Gebietsabgrenzung

Gemeinsam legen wir den Erhebungsraum fest, definieren die Zielsetzung und stimmen den methodischen Mix ab.

Schritt 2

Ortsbegehung & Bestandsaufnahme

Unsere Erhebungsteams erfassen alle Stellplätze vor Ort: Anzahl, Beschilderung, Klassifizierung.

Schritt 3

Messkampagne

Über einen definierten Erhebungszeitraum — typisch: mehrere Werktage sowie ein Wochenende.

Schritt 4

Auswertung & Bericht

Pseudonymisierte Rohdaten werden aufbereitet, ausgewertet und in einem verständlichen Erhebungsbericht zusammengefasst.

Aus der Planungspraxis

Wann eine Parkraumerhebung die richtige Methode ist.

Eine systematische Parkraumerhebung ist die richtige Methode, sobald Sie ein Parkraumkonzept rechtssicher begründen oder eine bestehende Bewirtschaftung evaluieren wollen. Für die Ausweisung von Anwohnerparkzonen nach § 45 StVO verlangen Aufsichtsbehörden eine objektive Datengrundlage — Belegungsgrad zur Spitzenzeit, Anteil an Fremdparkern, Standzeit-Verteilung. Ohne saubere Erhebung sind Bewohnerparkausweise und Zonen-Beschilderung im Streitfall angreifbar.

Wir bereiten die Daten so auf, dass sie direkt in eine Beschlussvorlage für den Gemeinderat übernommen werden können: Belegungsgrad als Ganglinie, Standzeit-Histogramm zur Trennung von Anwohner-, Kurzzeit- und Dauerparker-Quote, Hotspot-Karten mit Beschwerde-Abgleich. Die Kennzeichenerfassung erfolgt DSGVO-konform mit Sofort-Pseudonymisierung im Gerät — kein Klartext-Kennzeichen verlässt die Erhebungstechnik, eine Halterzuordnung ist technisch ausgeschlossen.

Damit ist die Erhebung auch in datenschutzsensiblen Wohnquartieren rechtlich abgesichert. Belegungsgrad, Standzeit-Verteilung und Nutzergruppen-Zuordnung bilden die Grundlage für jedes nachgelagerte Bewirtschaftungskonzept — von Tarif-Modellen über Kurzzeit-Bereiche bis zur digitalen Parkrauminformation.

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Auswertung Belegungsgrad und Standzeit-Histogramm
Was kommt nach der Erhebung

Die Erhebung ist die Grundlage — keine Endstation.

Auf Basis Ihrer Daten entwickeln wir im nächsten Schritt ein individuelles Parkraumkonzept mit konkreten Maßnahmen.

Zum Parkraum-Konzept →
Häufige Fragen

Was Auftraggeber oft fragen.

Die häufigsten Fragen unserer Kunden — kurz beantwortet. Alles Weitere klären wir im kostenlosen Erstgespräch.

Welche Erhebungs-Methoden setzen Sie ein?

Wir kombinieren drei Bausteine je nach Gebietsgröße und Ziel: pseudonymisierte Kennzeichenerfassung für Standzeiten in größeren Gebieten, manuelle Begehung für die vollständige Bestandsaufnahme und Sensorik bzw. Foto-Dokumentation für dauerhafte Belegung und Beschilderungs-Zustand.

Ist die Kennzeichenerfassung datenschutzkonform?

Ja. Kennzeichen werden direkt im Erhebungsgerät pseudonymisiert (Hash) — kein Klartext-Kennzeichen verlässt die Technik, eine Halterzuordnung ist technisch ausgeschlossen. Die Datenverarbeitung findet in Deutschland statt. Damit ist die Erhebung auch in datenschutzsensiblen Wohnquartieren rechtlich abgesichert.

Reichen die Daten für eine Anwohnerparkzone nach § 45 StVO?

Ja. Aufsichtsbehörden verlangen für Bewohnerparkzonen eine objektive Datengrundlage — Belegungsgrad zur Spitzenzeit, Fremdparker-Anteil und Standzeit-Verteilung. Genau diese Werte liefert die Erhebung rechtssicher dokumentiert und direkt für die Beschlussvorlage verwertbar.

Wie lange dauert eine Erhebung?

Typisch ist eine Messkampagne über mehrere Werktage plus ein Wochenende, um Wochen- und Tagesgang abzubilden. Den genauen Erhebungszeitraum stimmen wir auf Gebietsgröße und Fragestellung ab — vom Erstgespräch bis zum Bericht in vier Schritten.

In welcher Form bekomme ich die Ergebnisse?

Als Erhebungsbericht mit Belegungs-Ganglinien, Standzeit-Histogrammen, Nutzergruppen-Klassifikation und Hotspot-Karten mit Beschwerde-Abgleich — plus tabellarische Rohdaten. Direkt übernehmbar in die Gemeinderats-Beschlussvorlage. Muster-Ausschreibungstext auf Anfrage.

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