Dauerzählstelle für Langsamstverkehr — Stop-and-Go-Verkehr verlässlich erfassen.
Überall, wo Fahrzeuge extrem langsam fahren oder im Erfassungsbereich stoppen, verzählt sich Standard-Sensorik. Unsere GPRS-Zählstelle mit angepasster Auswertesoftware erfasst und klassifiziert auch diesen Langsamstverkehr zuverlässig — ursprünglich gemeinsam mit den Abfallwirtschaftsbetrieben München (AWM) für Wertstoffhöfe entwickelt, heute überall im Stop-and-Go-Betrieb einsetzbar.
Langsamstverkehr-Zählstelle
(produkte/dauerzaehlstelle-wertstoffhof/wertstoffhof_zaehlstelle.jpg)
Aus dem Auftrag der AWM München in den Regelbetrieb.
Im Auftrag und in Zusammenarbeit mit den Abfallwirtschaftsbetrieben München (AWM) wurde diese angepasste Lösung zur Zählung der die Wertstoffhöfe an- und abfahrenden Fahrzeuge entwickelt. Standard-Verkehrszählungs-Sensorik verzählt sich beim langsamsten Stop-and-Go-Verkehr — die Auswertesoftware musste gezielt für diesen Anwendungsfall überarbeitet werden.
Im Einsatz ist die Lösung an den AWM-Wertstoffhöfen Arnulfstraße, Lerchenstraße und Tischlerstraße in München. Aufgrund der guten Erfahrungen plant die AWM mittelfristig, alle Wertstoffhöfe mit dieser Erfassungstechnik auszustatten.
Das Mess-Prinzip ist auf jeden Standort mit Langsamstverkehr übertragbar — Wertstoffhöfe, Werkszufahrten, Schranken- und Wiegestellen — vom einzelnen Standort bis zum mehrstandortigen Netz mit zentralem Reporting.
Beratung anfragen →Drei Bausteine — eine zuverlässige Erfassung.
Die besondere Herausforderung bei Langsamstverkehr: Fahrzeuge fahren extrem langsam an, halten im Erfassungsbereich, fahren wieder an. Standard-Sensorik verzählt sich in diesem Stop-and-Go-Betrieb. Unsere Lösung kombiniert robuste Sensorik, eine angepasste Auswertesoftware und eine bewährte Daten-Infrastruktur.
Angepasste Auswertesoftware
Die Auswertesoftware der GPRS-Zählstelle wurde gezielt für Langsamstverkehr angepasst — sichere Erfassung und Klassifizierung trotz extrem langsamer Fahrt und Halten im Erfassungsbereich.
- Eigenentwicklung gemeinsam mit AWM München
- Klassifizierung trotz Stop-and-Go
- An- und Abfahrten getrennt erfasst
- Fehlklassifikationen reduziert
Controller mit 15-Minuten-Aggregation
Der Controller aggregiert die Zähldaten lokal zu 15-Minuten-Intervallen und sendet sie periodisch über das GSM-Mobilfunk-Netz an die Datenzentrale.
- 15-Minuten-Aggregations-Intervall
- GSM-Mobilfunk — keine eigene Leitung
- Periodische Übertragung an Datenzentrale
- Verkehrs- und Wetterdaten kombiniert
Kundenportal & Datenexport
Zentraler Empfang der Zähldaten mit Online-Abfrage über das Kundenportal — oder alternativ als Server-Software direkt beim Kunden.
- Online-Abfrage im Kundenportal
- Excel-Export mit fertigen Diagrammen
- Access-Datenbank zum Weiterverarbeiten
- Optional: Server-Software beim Kunden
Liefer- und Leistungs-Umfang.
GPRS-Zählstelle
Robuste Erfassungs-Hardware mit Sensorik für die An- und Abfahrt langsam fahrender Fahrzeuge.
Angepasste Auswertesoftware
Speziell für Langsamstverkehr und Stop-and-Go entwickelt — sichere Klassifizierung trotz extrem langsamer Fahrt.
GSM-Mobilfunk-Anbindung
Periodische Übertragung der 15-Minuten-Daten an die Datenzentrale — ohne lokale Datenleitung.
Kundenportal mit Online-Abfrage
Zentraler Empfang der Zähldaten plus Online-Abfrage — Verkehrs- und Wetterdaten kombiniert auswertbar.
Excel- & Access-Export
Übergabe als Excel-Datei mit fertigen Diagrammen und als Access-Datenbank für weiterführende Auswertungen.
Optional: Server-Software beim Kunden
Alternative zum Kundenportal — die Auswertung läuft direkt in Ihrer eigenen IT-Infrastruktur.
RS
„Wir haben die Auswertesoftware der GPRS-Zählstelle so angepasst, dass sie auch den extrem langsamen, oft stoppenden Verkehr sicher erfasst und klassifiziert — vom Wertstoffhof bis zur Werkszufahrt."
Anwendungs-Kontexte.
Zufahrts-Erfassung an Wertstoffhöfen — Auslastungs-Analyse, Spitzen-Zeiten und Personal-Planung auf Datenbasis.
- An- und Abfahrt-Zählung pro Hof
- Auslastungs-Reporting für die Betriebsplanung
- Mehrstandort-Abdeckung mit zentralem Portal
Zähldaten für Kapazitäts-Planung und Personalbedarf — Anpassung der Öffnungszeiten an reale Auslastung.
- Nachweis der Anliefer-Mengen
- Spitzen-Erkennung für Personalplanung
- Belastungs-Daten für Gebühren-Modelle
Erfassung von Langsamstverkehr auch wo klassische Methoden versagen — GPRS-Anbindung, dauerhaft installiert.
- Zufahrten zu Werksgeländen
- Schranken- und Wiegestellen
- Erfassungspunkte mit Wartebereich
Automatisches Reporting über Web-Portal — Tages-, Wochen- und Monats-Auswertung ohne manuellen Aufwand.
- 15-Minuten-Ganglinien für Tag, Woche, Saison
- Verkehrs- und Wetterdaten kombiniert
- Excel- und Access-Export für Stakeholder
Warum Standard-Verkehrszählung bei Langsamstverkehr an Grenzen kommt.
Klassische automatische Verkehrszählung ist auf fließenden Verkehr mit definierten Geschwindigkeitsbereichen ausgelegt. Sensoren wie Induktionsschleifen, Seitenradar oder pneumatische Schläuche klassifizieren über Achsabstand, Überfahrtzeit oder Reflexionsmuster — Verfahren, die robust funktionieren, solange das Fahrzeug in einer plausiblen Geschwindigkeit den Erfassungsbereich passiert. Bei Langsamstverkehr ist genau das nicht der Fall: Fahrzeuge fahren extrem langsam heran, halten direkt im Erfassungsbereich, manövrieren rückwärts — etwa an Wertstoffhof-Containern, Werkstoren oder Wiegestellen — und tauchen für die Standard-Sensorik mehrfach oder gar nicht auf.
Die Lösung ist softwareseitig. Auf der bewährten GPRS-Zählstellen-Plattform haben wir die Auswertesoftware so erweitert, dass Mehrfach-Erfassungen, Stillstände im Detektions-Fenster und langsame Wiederanfahrten korrekt zu einer Fahrzeug-Bewegung zusammengefasst werden. Klassifizierung, Aggregation auf 15-Minuten-Intervalle, Kommunikation über GSM zur zentralen Datenzentrale — der Aufbau bleibt der gleiche wie bei einer normalen Dauerzählstelle.
Für Betreiber heißt das: Sie bekommen belastbare Auslastungs-Daten für Tag, Woche und Saison, kombiniert mit Wetterdaten — die Grundlage für Personalplanung, Öffnungszeiten und Auslastungs-Nachweise gegenüber Stadt, Verwaltung oder Gebühren-Aufsicht. Im Münchner Pilot-Betrieb der AWM ist die Architektur so überzeugend gelaufen, dass mittelfristig alle Wertstoffhöfe damit ausgestattet werden sollen.
Standort-Bewertung anfragen →
Was Auftraggeber oft fragen.
Die häufigsten Fragen unserer Kunden — kurz beantwortet. Alles Weitere klären wir im kostenlosen Erstgespräch.
Warum verzählt sich Standard-Sensorik bei Langsamstverkehr?
Weil Fahrzeuge extrem langsam anfahren, im Erfassungsbereich halten und rückwärts manövrieren — für Standard-Verfahren erscheinen sie dadurch mehrfach oder gar nicht. Unsere angepasste Auswertesoftware fasst Mehrfach-Erfassungen, Stillstände und Wiederanfahrten korrekt zu einer Fahrzeug-Bewegung zusammen.
Wie werden die Daten übertragen?
Der Controller aggregiert die Zähldaten lokal zu 15-Minuten-Intervallen und sendet sie periodisch über das GSM-Mobilfunk-Netz an die Datenzentrale. Eine eigene Datenleitung am Standort ist nicht erforderlich.
In welchen Formaten bekomme ich die Daten?
Über das Kundenportal sind die Daten online abrufbar; der Export erfolgt als Excel-Datei mit fertigen Diagrammen und als Access-Datenbank zur Weiterverarbeitung. Auf Wunsch läuft die Auswertung als Server-Software direkt in Ihrer eigenen IT.
Lässt sich die Lösung auf mehrere Höfe ausrollen?
Ja. Die Architektur deckt vom einzelnen Hof bis zum mehrstandortigen Netz mit zentralem Reporting alles ab. Die AWM München setzt sie bereits an drei Höfen ein und plant mittelfristig, alle Wertstoffhöfe damit auszustatten.
Wurde die Technik nicht ursprünglich für Wertstoffhöfe entwickelt?
Ja — die Lösung ist gemeinsam mit den Abfallwirtschaftsbetrieben München (AWM) für Wertstoffhöfe entstanden. Das Mess-Prinzip gilt aber für jeden Langsamstverkehr: Zufahrten zu Werksgeländen, Schranken- und Wiegestellen sowie Erfassungspunkte mit Wartebereich.
