Vom Datenbild zur umsetzungsreifen Parkraumlösung.
Die Erhebung zeigt, was ist. Das Konzept definiert, was sein soll. Wir entwickeln für Ihre Kommune ein rechtssicheres, politisch kommunizierbares Parkraumkonzept — mit konkreten Maßnahmen, priorisierten Handlungsempfehlungen und einem klaren Umsetzungsplan.
Parkraumkonzept
(infografik-parkraumkonzept-konzept.svg)
Konzepte aus eigener Datenbasis — kein Lehrbuch, keine Drittdaten.
Ein gutes Parkraumkonzept beruht auf zwei Dingen: auf präzisen Daten und auf dem Wissen, welche Maßnahme in welchem Kontext wirklich wirkt. Wir liefern beides. Als Verkehrsplaner mit langjähriger Praxiserfahrung kennen wir die rechtlichen Rahmenbedingungen, die politischen Anforderungen und die technischen Optionen — und verbinden sie zu einem Konzept, das Sie direkt umsetzen können.
Unsere Konzepte entstehen auf Basis eigener Erhebungsdaten, die wir selbst erhoben haben. Damit entfällt das Risiko, auf unvollständige oder nicht repräsentative Drittdaten angewiesen zu sein. Erhebung und Konzeption sind aufeinander abgestimmt — keine Schnittstellen-Probleme, voller Audit-Pfad bis zur Beschlussvorlage.
So wird aus diffusem Beschwerde-Druck ein durchsetzbares Maßnahmenpaket — mit klarer Wirkungsabschätzung pro Baustein und nachvollziehbarer Priorisierung.
Kostenlose Beratung anfragen →Wie wir Konzepte entwickeln.
Drei Prinzipien tragen jedes Konzept: eigene Datenbasis, Praxiserfahrung und kommunikationsfertige Aufbereitung. Damit lässt sich politisch beschließen — und im Verwaltungsalltag umsetzen.
Eigene Datenbasis
Konzepte aus eigener Erhebung — kein Outsourcing, keine Drittdaten-Risiken, voller Audit-Pfad von der Messung bis zur Beschlussvorlage.
- Eigene Erhebungsteams
- Datenherkunft transparent dokumentiert
- DSGVO-konformer Gesamtprozess
Praxiserfahrung
Wir kennen typische Fallstricke und entwickeln praxiserprobte Lösungen. Rechtliche Rahmenbedingungen, technische Optionen und politische Realität zusammengedacht.
- StVO-konforme Maßnahmen
- Wirkungsabschätzung pro Baustein
- Priorisierung nach Aufwand und Nutzen
Kommunikationsfertige Aufbereitung
Konzepte, die sich im Gemeinderat präsentieren und an Bürger kommunizieren lassen — schriftlich, kartografisch, visuell.
- Lage- und Zonenpläne
- Beschlussvorlage für den Gemeinderat
- Bürger-Information mit objektiven Zahlen
Maßnahmen-Katalog.
Aus diesem Katalog stellen wir Ihr individuelles Konzept zusammen — abhängig von Datenlage, Zielsetzung und politischer Realität.
Anwohnerparkzonen
Nach § 45 StVO — Priorisierung von Anwohnern in definierten Bereichen, Reduktion von Fremdparken.
Kurzzeit-Parkzonen
Höhere Fluktuation in Geschäftslagen, bessere Erreichbarkeit für Kunden.
Parkgebühren & variable Tarife
Nachfragesteuerung zu Spitzenzeiten, Deckung von Bewirtschaftungskosten.
Bewirtschaftungskonzept
Inkl. Bezahlsysteme und Schranken — vom Pollersystem bis zur App-basierten Zahlung.
Bewohnerparkausweise
Rechtssichere Sondernutzungsregelung für Anwohner.
Park & Ride / Fahrradstellplätze
Verlagerung von Stellplatznachfrage aus der Innenstadt.
Digitale Parkrauminformation
Echtzeit-Belegungsanzeige zur Reduktion von Parksuchverkehr.
Ladeinfrastruktur-Integration
Planerische Berücksichtigung von E-Ladesäulen im Konzept.
Wie wir das in der Praxis liefern.
Wir wollten die Parkraum-Situation am Klinikum Würzburg nicht nur erfassen — wir wollten auch verstehen, wer eigentlich parkt und wofür. Schuh & Co. hat die Erhebung der rund 2.000 Stellplätze direkt mit einer Passanten-Befragung an den Schranken kombiniert. Das gab uns Belegungs-Daten UND Nutzer-Profile in einem Schritt.SSP Consult · Universitätsklinikum Würzburg · 09/2021–06/2022
Parkraumerhebung + Befragung Klinikum Würzburg — gesamte Areal-Bewirtschaftung
Das Universitätsklinikum Würzburg wollte sein Parkraum-Konzept grundlegend überarbeiten. Über das Beratungsunternehmen SSP Consult beauftragte das Klinikum eine vollständige Erhebung der gesamten Parkräume — verbunden mit einer Passanten-Befragung direkt an den Schranken. Ziel: Belegungs-Daten UND Nutzer-Profile (Mitarbeiter, Patienten, Besucher, Lieferanten) in einer integrierten Auswertung.
So sind wir vorgegangen
- Vollständige Erfassung der Parkräume des Klinikum-Areals
- Passanten-Befragung an Schranken — Fahrtmotiv, Aufenthaltsdauer, Frequenz
- Differenzierung nach Nutzer-Gruppen: Mitarbeiter / Patient / Besucher / Lieferant
- Kombinierte Auswertung Belegung + Nutzer-Profil — Klinik-spezifische Konzeption
- Datenbasis für Anwohner-Schutz und Mitarbeiter-Parken-Konzept
- Identifikation von Such-Verkehr und Stoßzeiten-Engpässen
- Übergabe als Planungs-Grundlage für die Bewirtschaftungs-Anpassung
TG
„Eine Parkraumkonzeption ohne Nutzer-Profil ist Stochern im Dunkeln. Erst wenn Sie wissen, WER parkt und WOFÜR, können Sie Bewirtschaftung wirksam anpassen — Mitarbeiter anders behandeln als Besucher, Anwohner anders als Lieferanten."
Anwendungs-Kontexte.
Anwohnerparkzonen nach § 45 StVO — Konzept mit Zonen-Abgrenzung, Auswahl-Plan und Beschilderungs-Strategie.
- Anwohnerparkzone vorbereiten und einführen
- Pendler-/Fremdparker zurückdrängen
- Bewohnerparkausweis-Regelung definieren
Kurzzeit-Parken, Brötchentaste, Lade-Zonen und Park & Ride — Konzepte zur Stärkung der Innenstadt-Erreichbarkeit.
- Kurzzeit-Bereiche für höhere Fluktuation
- Liefer-Zonen-Konzept
- Parkleitsystem zur Reduktion Suchverkehr
Tarif-Modelle, Dynamische Bewirtschaftung, digitale Auslese — bis zur Beschlussvorlage für den Gemeinderat.
- Tarif- und Zonen-Modell entwerfen
- Bezahlsystem-Auswahl (Polter, App, Schranke)
- Wirtschaftlichkeitsrechnung Bewirtschaftung
Konzepte für Parkraum-Reduktion, Verlagerung auf P+R und Förderung des Umweltverbunds — abgestimmt auf Klimaschutz-Konzepte.
- Park & Ride-Standorte planen
- Fahrradabstellanlagen integrieren
- E-Ladesäulen-Verteilung planerisch verankern
Vier Schritte zum umsetzungsreifen Konzept.
Auswertung der Erhebungsdaten
Wo liegt die Auslastung kritisch? Welche Nutzergruppen dominieren? Wo entstehen die größten Konflikte?
Zieldefinition & Priorisierung
Anwohnerinteressen schützen, Einzelhandel stärken, Parksuchverkehr reduzieren? Wir helfen, klare Ziele zu formulieren.
Maßnahmenentwicklung
Auf Basis der Daten und Ihrer Ziele erarbeiten wir ein Maßnahmenpaket — Machbarkeit, Recht und Wirksamkeit geprüft.
Konzeptbericht & Präsentation
Schriftliche Ausarbeitung, Lage- und Zonenpläne, Präsentation für Gemeinderäte und Bürgerinformationen.
Wann ein individuelles Parkraumkonzept der richtige Weg ist.
Ein individuelles Parkraumkonzept ist immer dann der richtige Weg, wenn diffuser Beschwerde-Druck in einen rechtssicher beschließbaren Maßnahmenkatalog überführt werden soll. Anwohner-Streit, Einzelhandels-Lobbying und Pendler-Klagen lösen sich nicht durch isolierte Einzelmaßnahmen — sondern durch ein abgestimmtes Konzept, das Anwohnerparkzonen nach § 45 StVO, Kurzzeit-Bereiche, Liefer-Zonen und ein nachvollziehbares Bewirtschaftungskonzept in einem Zonenplan zusammenführt.
Wir entwickeln das Konzept so, dass es als Beschlussvorlage für den Gemeinderat direkt einsetzbar ist: Wirkungsabschätzung pro Baustein, Wirtschaftlichkeitsrechnung der Bewirtschaftung, Tarif- und Zonen-Modell, Bezahlsystem-Auswahl. Die Datenbasis stammt aus eigener Erhebung — Belegungsgrad, Standzeit-Histogramm und Nutzergruppen-Analyse sind dokumentiert und im Audit-Pfad nachweisbar. Damit ist die Bewohnerparkausweis-Regelung gegen Widerspruchsverfahren abgesichert.
Auch bei größeren Vorhaben — Park-&-Ride-Verlagerung, digitale Parkrauminformation, Ladeinfrastruktur-Integration — sorgt die Gemeinderats-Vorlage dafür, dass Bürger, Einzelhandel und Verwaltung an derselben Datengrundlage diskutieren. Politisch tragfähig, juristisch belastbar, im Verwaltungsalltag umsetzbar.
Kostenlose Beratung anfragen →
Kein Problem — wir führen beides durch.
Erhebung und Konzeption aus einer Hand. Sprechen Sie uns an, und wir erklären Ihnen im ersten Gespräch, welcher Einstieg für Ihre Situation sinnvoll ist.
Zur Erhebung →Was Auftraggeber oft fragen.
Die häufigsten Fragen unserer Kunden — kurz beantwortet. Alles Weitere klären wir im kostenlosen Erstgespräch.
Welche Maßnahmen umfasst ein Parkraumkonzept?
Aus über acht Bausteinen stellen wir Ihr individuelles Paket zusammen: Anwohnerparkzonen (§ 45 StVO), Kurzzeit-Parkzonen, Parkgebühren/variable Tarife, Bewirtschaftungs- und Bezahlsystem, Bewohnerparkausweise, Park & Ride / Fahrradstellplätze, digitale Parkrauminformation und Ladeinfrastruktur — abhängig von Datenlage und Zielsetzung.
Ist eine Anwohnerparkzone nach § 45 StVO rechtssicher umsetzbar?
Ja — vorausgesetzt, es liegt eine objektive Datengrundlage vor. Wir liefern Wirkungsabschätzung, Zonenplan und Beschlussvorlage so, dass die Bewohnerparkausweis-Regelung gegen Widerspruchsverfahren abgesichert ist.
Brauche ich eigene Erhebungsdaten — oder gehen auch Drittdaten?
Wir arbeiten am liebsten mit eigener Erhebung — voller Audit-Pfad von der Messung bis zur Beschlussvorlage, keine Drittdaten-Risiken. Falls noch keine Erhebung vorliegt, führen wir Erhebung und Konzeption aus einer Hand durch.
Wie läuft die Konzepterstellung ab?
In vier Schritten: Auswertung der Erhebungsdaten, Zieldefinition und Priorisierung, Maßnahmenentwicklung (Machbarkeit, Recht, Wirksamkeit geprüft) und schließlich Konzeptbericht mit Präsentation für Gemeinderat und Bürger.
Bekomme ich eine beschlussfertige Vorlage?
Ja. Sie erhalten eine Beschlussvorlage für den Gemeinderat samt Lage- und Zonenplänen und Bürger-Information — präsentationsfertig. Muster-Ausschreibungstext und Datenblatt stellen wir auf Anfrage zur Verfügung.